Beerdigung

Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh 11,25)


 

Jemand ist gestorben. Was muss ich tun?
In der Regel rufen Angehörige Einer/eines Verstorbenen zuerst einen Bestatter an. Pfarrerin Anette Metz ermutigt Sie dazu vorher mit ihr Kontakt aufzunehmen und sie an das Sterbebett zu rufen. Denn nur so ist noch eine Aussegnung im Haus möglich. Die Segnung wird Ihnen bei den ersten Schritten helfen.

Aussegnung zu Hause
Nachdem ein Mensch gestorben ist geht es darum, ihn würdig zu verabschieden: Er wird zu Hause oder im Krankenhaus hergerichtet und danach in der Regel von einem Bestattungsunternehmen abgeholt. Ihre Toten können aber auch noch bis zu 36 Stunden nach ihrem Sterben zu Hause bleiben. Bevor die/der Verstorbene vom Bestatter abgeholt wird, können Sie die Pfarrerin zu einer sogenannten „Aussegnung“ rufen: Eine gottesdienstliche Feier bei der der /dem Toten im familiären, oft heimatlichen Rahmen ein letzter Segen mit auf den Weg gegeben wird. Aussegnungen können auch im Krankenhaus stattfinden. Wenden Sie sich dann bitte auch an die Klinikseelsorge vor Ort.

Jemand liegt im Sterben. Ab wann darf ich die Pfarrerin rufen?
Sie können die Pfarrerin schon anrufen, wenn jemand im Sterben liegt. Wir begleiten die Sterbende/den Sterbenden und Sie in dieser Situation mit Besuchen, Gesprächen, und Gebeten.
Für weitere Informationen zur Sterbebegleitung können Sie sich auch an den Kirchlich Ambulanten Hospizdienst wenden. Er begleitet Sterbende, ermutigt Helfende und tröstet Angehörige.

Wenn ich bereits den Bestatter angerufen habe?
Wenn die/der Verstorbene Mitglied der evangelischen Kirche war und Sie eine evangelische Bestattung wünschen, setzt sich der Bestatter in der Regel mit Pfarrerin Anette Metz in Verbindung, um einen Termin für die Beisetzung zu finden. Dann wird sich die Pfarrerin bei Ihnen melden, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Beisetzung mit Sarg oder Urne?
Grundsätzlich unterscheiden sich Beisetzungen mit Sarg oder Urne nicht. Bei einer Urnenbeisetzung kann aber nach Wunsch schon vor der Verbrennung des Leichnams eine Trauerfeier auf dem Friedhof stattfinden. Nach der Verbrennung folgt dann nur noch eine kurze Beisetzungsfeier direkt am Grab.

Wann kann die Beerdigung stattfinden?
Eine Beerdigung kann an jedem Wochentag außer montags stattfinden. Samstags und sonntags und an Feiertagen ist es nicht möglich. In der Regel finden Bestattungen bei uns zwischen um 14 Uhr und 15.30 Uhr statt. Wichtig ist aber, dass der Termin mit der Pfarrerin und dem Bestatter abgestimmt ist.  

Wie läuft eine evangelische Beerdigung ab?
Die Trauerfeier findet in der Regel in der Trauerhalle des Friedhofes statt. Wir beten und singen und erinnern uns an den/die Verstorbene/n. Dann nehmen wir Abschied und bringen die Urne oder den Sarg zum Grab, wo sie beigesetzt werden. Gemeinsam sprechen die Anwesenden das Vaterunser und empfangen den Segen. Dann ist Zeit für den individuellen Abschied am offenen Grab.
Können wir etwas tun, um die Beerdigung unserer Angehörigen mit vorzubereiten?
Ja. Manche Dinge klären Sie bereits im Gespräch mit dem Bestatter. Alles weitere besprechen Sie persönlich in einem Gespräch mit der Pfarrerin. Dort können Sie zum Beispiel Lieder- und Musikwünsche einbringen und gemeinsam nach Psalmworten und Bibelworten suchen.

Und was kommt danach?
Sie dürfen sich gerne auch nach der Beerdigung an die Pfarrerin wenden. Sie kann vorbeikommen zu einem Gespräch oder einem gemeinsamen Gang auf den Friedhof.

Beerdigungen von aus der Kirche Ausgetretenen?
Sollte die Verstorbene/der Verstorbene aus der Kirche ausgetreten sein, hat sie /er damit auch entschieden, nicht kirchlich bestattet zu werden. Wir bitten Sie, diese Entscheidung der/desVerstorbenen mitzutragen und zu akzeptieren. Ihr Bestatter kann Ihnen in diesem Fall die Kontaktdaten freier, nichtkirchlicher Bestattungsredner vermitteln.