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Montag, 13. März 2017

"Willkommen in Brombach"

Einstimmig wurde Anette Metz zur neuen Pfarrerin an der Germanuskirche gewählt.

Brombach hat eine neue Pfarrerin: Im Bild (v. li.) die Kirchengemeinderäte Anne Zeiher, Nikolai Graupner, Liane Schöttner, Eva Schäfer, Rolf Hecke, Pfarrerin Anette Metz, ihr Ehemann Florian Metz, Dekanin Bärbel Schäfer, Vakanzverwalter Pfarrer Dirk Fiedler und Bezirkskirchenrat Martin Strittmatter. Foto: Paul Schleer

In einem gut besuchten Wahlgottesdienst in der Germanuskirche verfolgten viele Brombacher die Wahl von Anette Metz zu ihrer neuen Pfarrerin. Sie erfolgte einstimmig. Sie freue sich darauf, so Merz, die Brombacher Gläubigen vom Kirchberg aus zu betreuen. Sie wird die Pfarrstelle zum 1. September mit einem Festgottesdienst als Nachfolgerin von Pfarrer Michael Hoffmann antreten.
Den Gottesdienst hielt Vakanzpfarrer Dirk Fiedler. Die Wahl leitete Bezirkskirchenrat Martin Strittmatter aus Lörrach. Wahlberechtigt war der Kirchengemeinderat mit seinem Vorsitzenden Rolf Hecke, Nikolai Graupner, Eva Schäfer, Liane Schöttner, Anne Zeiher, Dekanin Bärbel Schäfer und Vakanzpfarrer Dirk Fiedler. Einstimmig fiel die nach Kirchenrecht geheim erfolgte Wahl auf die promovierte Theologin Anette Metz. "Willkommen in Brombach", rief der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hecke ihr unter dem Applaus der Kirchengemeinde zu. Die neue Pfarrerin dankte für das Vertrauen und freute sich mit den Worten "ich hoffe auf eine reiche und gute Ernte in Brombach". Nach dem Vaterunser gab es eine große Gratulationscour für die Gewählte.

Anette Metz wurde 1961 in Korbach (Kurhessen-Waldeck) geboren und ist seit dem 1. November 1999 Gemeindepfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde in Wyhlen. Davor war sie in Karlsruhe tätig, unter anderem als persönliche Referentin des Landesbischofs. Sie ist seit 33 Jahren in ökumenischer Ehe verheiratet mit dem Kirchenmusiker Florian Metz. Er wird bei den Gottesdiensten seiner Ehefrau jeweils die alte Orgel der Germanuskirche spielen. Anette Metz ist an einer weiterhin sehr guten Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde Brombach interessiert, erklärt sie. Sie hat drei erwachsene Kinder.

Mit Pfarrerin Anette Metz wird es die eine oder andere Neuerung in der Brombacher evangelischen Gemeinde geben. So soll es vierteljährliche Impuls-Gottesdienste geben. Ein weiterer Schwerpunkt ihres Wirkens wird die Zusammenarbeit mit dem evangelischen Ortmatt-Kindergarten sein. Hier will sie neue Ideen einbringen und das Leben mit den Kindern bereichern.

(Paul Schleer, Badische Zeitung, 1.4.2017, http://www.badische-zeitung.de/loerrach/willkommen-in-brombach--135146189.html)

Montag, 13. März 2017

Die neue Pfarrerin muss noch gewählt werden

Annette Metz stellt sich der evangelischen Gemeinde Brombach vor / Sympathie für Kirche und Ausrichtung der Gemeinde.

Seit September ist die Pfarrstelle der evangelischen Kirchengemeinde Brombach vakant. Nun könnte sich das ändern. Am Sonntag leitete Dr. Anette Metz aus Wyhlen den Gottesdienst und stellte sich in der anschließenden Gemeindeversammlung den Fragen der Mitglieder.

In der Badischen Landeskirche ist es üblich, dass die Pfarrer nach zehn bis zwölf Jahren die Gemeinde wechseln, um Raum für neue Impulse und Veränderung zu schaffen. Das hatte im vergangenen Jahr auch Brombach getroffen, als der beliebte Pfarrer Michael Hoffmann die Gemeinde verließ. Nachdem vor dreieinhalb Monaten die Pfarrstelle ausgeschrieben worden war, hat sich nun bereits eine Bewerberin gefunden, der Brombach bereits vertraut ist.

Anette Metz, die seit 1999 Pfarrerin im nahe gelegenen Wyhlen ist, gefallen sowohl die Kirche in Brombach als auch die Ausrichtung der Gemeinde. Das bekannte sie in ihrer Predigt am Sonntag. Sie habe schon länger überlegt, ob es nach fast 18 Jahren Zeit werde, eine neue Gemeinde kennenzulernen.

Brombach, so meinte sie, könne dabei sehr gut zu ihr passen. Denn persönlich läge ihr die Kirchenmusik sehr am Herzen. Auf der Gemeindeversammlung wurde deutlich, dass sie damit in Brombach auf viel Gegenliebe stoßen wird. Ein Gemeindemitglied artikulierte denn auch den Wunsch nach einer Wiederbelebung des Kirchenchores, was nun näher rücke, wie Metz bemerkte. Denn einen neuen Kirchenmusiker habe sie in Gestalt ihres Ehemannes, Florian Metz, bereits mitgebracht. Im Gottesdienst konnte dieser bereits eine Kostprobe seines Könnens geben. Außerdem erklärte er seine Bereitschaft, weitere Aktivitäten in diesem Bereich zu unterstützen.

Als weiteren Schwerpunkt ihrer Tätigkeit nannte Pfarrerin Metz die Impulsgottesdienste, die sie in Wyhlen regelmäßig mit vorbereite. Dabei stünden jeweils aktuelle Themen im Vordergrund. Auch die Ökumene sei ihr wichtig. Mit einem Schmunzeln erklärte sie, wie sie diese persönlich lebe – ihr Ehemann sei katholisch. Auf die Frage, welche Rolle die Kindergartenarbeit spielen werde, antwortete Metz, dass ihr die Kindergartenarbeit bereits in Wyhlen am Herzen gelegen habe und dass sie offen sei, sie auch in Brombach zu fördern. Dabei sei es ihre Ansicht, dass sich ein christlicher Kindergarten von einem kommunalen unterscheiden müsse. Das zeige sich an christlichen Festen, die gefeiert werden und daran, dass sie selbst regelmäßig zu Besuch käme, um den Kindern Geschichten aus der Bibel zu erzählen.

Dekanin wird zu Rate gezogen

Rolf Hecke vom Kirchengemeinderat bedauerte dann auch, dass die Wahl aus kirchenrechtlichen Gründen nicht sofort stattfinden könne. Zuerst müsse die zuständige Dekanin Bärbel Schäfer zu Rate gezogen werden. In den nächsten Wochen solle die Wahl erfolgen. Wenn sie gewählt werden sollte, könne Pfarrerin Metz ab September ihre neue Stelle antreten. Das lasse ihr genug Zeit, sich von ihrer alten Gemeinde zu verabschieden.

(Daniel Scholaster, Badische Zeitung, 13.3.2017, http://www.badische-zeitung.de/loerrach/die-neue-pfarrerin-muss-noch-gewaehlt-werden--134456411.html)

 

Montag, 13. Februar 2017

Aktuelles zur Vakanz

Ab 1. März bis September 2017 steht Pfarrer Ghiretti (von der Matthäus-Gemeinde Lörrach) der Ev. Kirchengemeinde Brombach zur Verfügung. Hr. Ghiretti ist für die Gottesdienste, Taufen, Trauungen und Beerdigungen zuständig.

Ab 1.September ist die Pfarrstelle wieder besetzt. Die Pfarrstellen-Ausschreibungen laufen noch bis zum 15.Februar, danach wird sich der Kirchengemeinderat beraten und einen neuen Pfarrer bestimmen.

 

Freitag, 3. Februar 2017

Einweihung Krippe

Am vergangenen Freitag, den 3.2.32017 wurde die neue Krippe des Kindergartens Wunderfitz eingeweiht. In der Krippengruppe stellen wir zehn Ganztagesplätze im Alter von 12 Monaten bis 3 Jahren im Obergeschoss des Gebäudes zur Verfügung. Wir freuen uns sehr über unsere neu eingerichteten Räume, in denen bereits die ersten Kinder spielen, essen, schlafen, lachen und noch vieles mehr tun. Derzeit bietet die Krippengruppe noch freie Ganztagesplätze an. Gleichzeitig mit dem Krippenausbau bekamen auch noch das Büro und der Personalraum einen neuen Anstrich.

 

Dienstag, 21. Februar 2016

Ökumenische Fastenmeditationen 2016

Ökumenische FAstenmeditationen 2016

„Was Du nicht willst, das man Dir tu,...“

Dieses – in fast allen Kulturen und Religionen bekannte und ähnlich formulierte Sprichwort –
ist keine banale ethische Empfehlung, sondern bietet die Basis für eine friedvolle und verständnisvolle Welt, in der Menschen in Empathie und Anteilnahme verbunden sind und auch Länder und Staaten eine Form von Auskommen und Ausgleich miteinander suchen, indem sie die Interessen von anderen achten. Von daher könnte die Einhaltung dieses Prinzips tatsächlich zu einer nachhaltigen und tragfähigen Verbesserung des Klimas in der Welt beitragen. Mit unseren diesjährigen Fastenmeditationen wollen wir deshalb versuchen, diese „Goldene Regel“ für den Umgang miteinander in verschiedenen Bereichen zu konkretisieren. Dazu haben wir wieder Prediger eingeladen, die auf aufgrund ihrer Erfahrung dieses Wort für unsere Lebenswelt konkretisieren. Die Fastenmeditationen legen wie immer ihren Schwerpunkt auf Musik, Stille und Predigt und wollen so helfen, Abstand zum Alltag zu gewinnen, innere Ruhe und Nachdenklichkeit zu stiften, Anstöße zu geben und Mut für das eigene Leben zu machen. Bekannte und virtuose Organisten ergänzen die Predigt, so dass die Meditationen nicht nur rational durch Wort, sondern auch emotional durch Musik wirken.

Die Katholische Kirchengemeinde Lörrach-Inzlingen, die Evangelische Kirchengemeinde Brombach und die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen gestalten wieder gemeinsam diese Fastenmeditationen und laden alle Interessierten dazu
herzlich ein.

21. Februar 2016
“Willkommenskultur für Flüchtlinge als Chance für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Predigt: Gudrun Heute-Bluhm
Oberbürgermeisterin a.D., Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Städtetag Baden-Württemberg
Orgel: Andreas Mölder, Lörrach; Horn: Miriam Schockenhoff


28. Februar 2016
„Rache und Krieg lohnen sich nie.“

Predigt: Al Umfeld, Zürich,
Priester und Journalist
Orgel: Stadtkantor Johannes Lang

6. März 2016
„Verantwortung ist Antwort durch Taten, nicht durch Worte.“

Predigt: Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus M. Leisinger
Präsident der Stiftung Globale Werte Allianz, Berater der UNO und der EU
Orgel: Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon, Schopfheim

Flyer der Veranstaltungsreihe [PDF]

 

Dienstag, 6. Oktober 2015

Vortragsreihe: "Glaube und Gewalt" und "Glaube als Kultur"

Glaube und Gewalt —

Problematische Beziehung oder bedauernswerter Missbrauch?
Vortrag vom 6. Oktober 2015

Religion und Glaube spenden in der Gegenwart nicht immer Trost und Hoffnung für Gläubige, sondern machen viel zu oft durch religiös motivierte Gewalt von sich reden. Dabei ist diese religiöse Gewalterfahrung und -praxis ja nicht nur auf den Islam beschränkt, sondern durchzieht auch die Geschichte des Christentums. Kreuzzüge und Inquisition sind dafür nur die bekanntesten Beispiele.

Vortrag PDF Vortrag von Pfr. Dr. Michael Hoffmann [PDF]

 

 

 

 

Dienstag, 27. Oktober 2015

Glaube als Kultur —

Persönliches Bekenntnis oder Prägung unserer kulturellen Tradition?
Vortrag vom 27. Oktober 2015

Glaube und Religion spielen schon lange nicht mehr als ausdrückliches persönliches Bekenntnis eine Rolle, sondern prägen unsere Welt und Kultur. Öffentliche Gottesdienste bei dramatischen und bewegenden Ereignissen sind selbstverständlich und spenden durch einen rituellen Rahmen Trost und Orientierung. Dagegen geraten christliche Symbole wie Kreuz und Tracht in die Kritik, weil dahinter nicht die Bewahrung alter Tradition, sondern aufdringliches Bekenntnis und Nötigung zum Glauben vermutet wird. Dass gerade aber christlicher Glaube durch vielfältige Traditionen unsere Welt und Gesellschaft weiterhin prägt und für eine lebenswerte Welt unverzichtbar ist, kam an diesem Abend zur Sprache.

Vortrag PDF Vortrag von Pfr. Dr. Michael Hoffmann [PDF]

 

 

Sonntag, 19. Juli 2015

Ein seltenes Jubiläum

125 Jahre, das sind nach landläufiger Rechnung mehr als vier Generationen. So lange besteht jetzt ununterbrochen der evangelische Kirchenchor Brombach. Mit einem Festgottesdienst, maßgeblich vom Kirchenchor gestaltet, würdigte die Gemeinde am Sonntag dieses seltene Jubiläum.

Viele Gemeindeglieder waren in die evangelische Kirche Brombach gekommen, um dem Chor ihre Referenz zu erweisen. Aber nicht nur die Jubilare gestalteten den Gottesdienst. In ökumenischer und örtlicher Verbundenheit hatten sich einige Gastsänger vom katholischen Kirchenchor, dem Chor Brombach sowie der Kantorei Lörrach angeschlossen. Dirigentin Beatrice Wygandt hatte vier Werke überwiegend aus der Zeit der Wiener Klassik ausgewählt.

Eine gewaltige Aufwertung des Chorklangs gelang durch die Mitwirkung von Walter Kösters und Patricia Scrocco, Violine, Michaela Bongartz, Violoncello, und Radion Burd, Klavier. Wygandt hatte es vermocht, dass der Klang der Sänger ausgesprochen jugendlich frisch wirkte.

„Gott, großer König“ von Carlheinz Heß, gesungen in deutscher Sprache, markierte den Auftakt. Das „Jubilate Deo“ von Rochus Dedler schloss sich an. Im „Magnificat in C-Dur“ von Johann Baptist Sternkopf wurde wie seit Jahrhunderten der Verkündigung von Jesu Geburt gedacht. Musikalisch krönender Abschluss war „Lobe den Herrn, meine Seele“ von Wolfgang Amadeus Mozart, eine deutsche Übersetzung des „Laudate dominum“ aus der Mozart-Vesper KV 339.

Der Text des Evangeliums lautete am Sonntag: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28). Pfarrer Michael Hoffmann thematisierte in deiner Predigt die Speisung der 5000. Es sei für alle genug da, damit sie satt werden. „Die Menschen leiden nicht unter dem Klima, sondern unter Gewalt und rücksichtslosen Regierungen“, sagte der Pfarrer mit Blick auf die Flüchtlingsströme.

Ferner würdigte er die lange Zeit, in der die Menschen mit Gottes Lob im Gesang das kirchliche Leben bereichert hätten. Auch wenn man kein Gründungsmitglied des Kirchenchores mehr ehren könne, so doch wenigstens einen Chorsänger, der seit 62,5 Jahren und damit genau zur Hälfte des Chorbestehens aktiv sei. Karl Kaufmann erhielt dafür die goldene Ehrennadel der Landeskirche angeheftet. Etwas Wehmut sprach aus den Worten Hoffmanns. „Das Bestehen des Chores ist offen. Das Durchschnittsalter der Chormitglieder beträgt 74 Jahre – wir brauchen dringend junge Sänger und Sängerinnen“.

Im Anschluss an den Gottesdienst luden der Kirchenchor und die Kirchengemeinde zu einem Apéro ins neue Gemeindehaus ein.

Von Gottfried Driesch

Link: http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.loerrach-ein-seltenes-jubilaeum.2bafac6f-800f-46f9-97ca-6114ee0993a3.html

 

Montag, 12. Juli 2014

Gemeindehaus bekommt Hugo- Häring- Auszeichnung

Für Beispielhaft gute Architektur bekommt das Evangelische Gemeindehaus in Brombach die Hugo-Häring-Auszeichnung vom Bund deutscher Architekten.

In der Begründung heißt es, dass das Gebäude seine "Kraft aus einer angenehmen Selbstverständlichkeit" erhalte und mit der Lage neben der Kirche eine "atmosphärisch bemerkenswerte Gesamtgestaltung" gelungen sei. Des Weiteren wurden die Raumzuschnitte, Lichtstimmung und Materialität hervorgehoben.

Beispielhaft gute Bauten (Badische Zeitung 12.Juli 2014)

 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Kirchengemeinderatswahlen am 1.Dezember 2013

Das Ältestenamt – vielfältig und verantwortungsvoll. Am 1. Advent 2013 wurden in unserer Kirchengemeinde die neuen Kirchenältesten gewählt.

Kirchengemeinderat Brombach

Der neue Kirchengemeinderat, von links: Pfarrer Dr. Michael Hoffmann, Rolf Hecke, Sebastian Werner, Nikolai Graupner; hinten: Gabi Weber, Eva Schäfer; vorne: Anne Zeiher, Liane Schöttner; es fehlt: Monika Treiber

 

Montag, 12. Juli 2014

Gemeindehaus bekommt Hugo- Häring- Auszeichnung

Für Beispielhaft gute Architektur bekommt das Evangelische Gemeindehaus in Brombach die Hugo-Häring-Auszeichnung vom Bund deutscher Architekten.

In der Begründung heißt es, dass das Gebäude seine "Kraft aus einer angenehmen Selbstverständlichkeit" erhalte und mit der Lage neben der Kirche eine "atmosphärisch bemerkenswerte Gesamtgestaltung" gelungen sei. Des Weiteren wurden die Raumzuschnitte, Lichtstimmung und Materialität hervorgehoben.

Beispielhaft gute Bauten (Badische Zeitung 12.Juli 2014)

 

Badische Zeitung Dienstag, 30. April 2013

Brombachs neues Schmuckstück

Das evangelische Gemeindehaus am Kirchberg wurde eingeweiht.

Ein großer Tag war für die evangelische Kirchengemeinde Brombach am Sonntag gekommen: Nach langjähriger Planungs- und Bauphase wurde das Gemeindehaus auf dem Kirchberg feierlich eingeweiht.
Sehr viele Gäste, darunter Landrätin Marion Dammann und Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, waren zu den Festlichkeiten nach Brombach gekommen.

"Ein Gemeindehaus ist nur sinnvoll, wenn es auch in der Nähe der Kirche ist", sprach Pfarrer Michael Hoffmann in seiner feierlichen Rede in den frisch eingeweihten Räumlichkeiten. Dies sei mit dem Neubau auf dem Kirchberg nun Wirklichkeit geworden.

Begonnen hatte der Tag mit einem Festgottesdienst und anschließendem Apero auf dem Kirchvorplatz, wo der Musikverein Brombach die Gäste unterhielt. Nach der Schlüsselübergabe durch den Architekten Thomas Buchler waren viele Besucher in das neue Gemeindehaus geströmt. Es herrschte großer Andrang, denn jeder wollte das neue Schmuckstück Brombachs auch von innen betrachten.

Viel Dank hatte Michael Hoffmann in seiner Rede auszusprechen. Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, der Hoffmann für die große Unterstützung dankte, zeigte sich in ihren Grußworten begeistert vom Haus und davon, wie es auf den Weg gebracht wurde. Ortsvorsteher Lutz Schmiedlin betitelte sich und die ganze Gemeinde als glücklich, da sich der Traum vom Gemeindehaus endlich erfüllt hat. "Kirche und Gemeindehaus gehören zusammen. Die schlichte Schönheit des Hauses – wie es sich an den Kirchberg schmiegt – ist einfach toll", zeigte sich Schmiedlin begeistert.
Architekt Thomas Buchler bezeichnete den Bau des Gemeindehauses als eine "herausfordernde Aufgabe", bei der viele Vorgaben eingehalten werden mussten. Man sei der Zielsetzung dabei sehr nahe gekommen und auch Buchler dankte der Stadt mit Walther Schwenzer, Leiter des Fachbereichs für Stadtplanung und den Behörden für die reibungslose Zusammenarbeit. Nun würde allerdings mit dem Beginn der Nutzung die wichtigste Phase beginnen.

Das neue Gemeindehaus bietet in Zukunft nach den Gottesdiensten Platz für den Kirchenkaffee, außerdem könnten nun endlich auch dem Kirchenbezirk Räume geboten werden. "Allerdings nicht dem ganzen Bezirk, was nicht daran liegt, dass unser Gemeindehaus zu klein ist, sondern daran, dass der Bezirk viel zu groß ist", berichtete Hoffmann schmunzelnd. Neben Jochen Rapp, dem Pfarrer Hoffmann einen besonderen Dank für die finanzielle Unterstützung der Landeskirche aussprach, waren auch Vertreter der katholischen Gemeinde, der israelitischen Kultusgemeinde und der Gruppe Abraham anwesend. Umrahmt wurde der Festakt vom Chor Brombach unter der Leitung von Ibolya Barla.

Nach den Festreden gab es auf dem Kirchvorplatz die Möglichkeit, etwas zu Mittag zu essen. Anschließend führte Architekt Thomas Buchler höchstpersönlich durch die neuen Räume am Kirchberg.

(Katharina Kubon, Badische Zeitung, 30. April 2013)

Montag, 8.April 2013

Einweihung des neuen Evang. Gemeindehaus Brombach

Eröffnung Gemeindehaus Brombach

Wir haben es geschafft!

Die Evangelische Kirchengemeinde freut sich, am Sonntag, dem 28. April 2013, ihr Gemeindehaus einweihen zu können.

10:00 Uhr Festgottesdienst in der Kirche

11:00 Uhr Festakt im Gemeindehaus

im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Besichtigung

 

Badische Zeitung Montag 13. September 2011

Ein Traum wird wahr

Offizieller Baubeginn für das neue evangelische Gemeindehaus in Brombach.

LÖRRACH-BROMBACH (kwb). Für die evangelische Kirchengemeinde Brombach war der Montagvormittag ein großer Tag. Auf dem Kirchberg fand der Spatenstich für den Neubau des neuen Gemeindehauses statt. Der Bau unterhalb der Germanus-Kirche soll rund 1,3 Millionen Euro kosten.

Pfarrer Michael Hoffmann begrüßte Bärbel Schäfer als Dekanin des Kirchenbezirks und als Vertreterin der Kirchenleitung in Karlsruhe. Ohne die Begleitung und Beratung des Kirchenbauamts in Karlsruhe hätte man den Neubau des Gemeindehauses nicht umsetzen können. Pfarrer Hoffmann hob hervor, dass die Kirchengemeinde Brombach Teil der Landeskirche ist, die den Neubau fachlich und finanziell ermöglicht hat. Dank sagte er Pastoralreferent Berthold Kessler für die ökumenische Zusammenarbeit und die Gastfreundschaft in der katholischen Kirche St. Josef und dem Gemeindehaus St. Michael.

Neben der Kirche könne nur deshalb gebaut werden, weil die Pflege Schönau das Baugelände überließ. Ein Dank ging an das Baureferat der Stadt Lörrach und das Landesdenkmalamt. Sie hätten ermöglicht, dass dem prägenden Brombacher Ensemble mit Pfarrhaus und Kirche das Gemeindehaus hinzugefügt werden könnte. Die Ortsverwaltung Brombach mit Ortsvorsteher Lutz Schmiedlin und dem Ortschaftsrat hätten dazu ermutigt, das Bauvorhaben auf dem Kirchberg in Angriff zu nehmen. Einen besonderen Dank gab es für Stadtplanungschef Walther Schwenzer, der von Anfang an ganz entscheidend zum Gelingen der Planung beigetragen habe.

Hoffmann grüßte außerdem die Rektorin der Hellbergschule Petra Sauer. Er kündigte an, dass die neuen Jugendräume im Gemeindehaus künftig gemeinsam genutzt werden sollen. Hoffmann berichtete, dass ein neues Gemeindezentrum schon vor 40 Jahren auf dem Wunschzettel gestanden habe. Er bedankte sich bei seinen Vorgängern und Mitarbeitern, die den Boden für den Bau bereitet hätten. Dank sagte er den aktuellen Kirchengemeinderäten sowie der Pfarrsekretärin Sonja Ziegler, die mit Engagement, Offenheit und vertrauensvoller Zusammenarbeit das Projekt begleitet hätten. Dabei erinnerte Hoffmann daran, dass man im Jahr 1980 sogar bereit war, das historische Pfarrhaus aus dem Denkmalschutz herauszulösen, um es für ein neues Gemeindezentrum abzureißen. Heute sei zu sehen, dass sich das neue Gemeindehaus harmonisch an das alte Pfarrhaus anlehne. Der Tag des Spatenstichs und der Erhalt des "roten Punkts" seien Anlass, die Glocken läuten zu lassen. Hoffmann zeigte sich für das Gelingen des Bauwerks zuversichtlich und kündigte für den 3. Juli 2012 die Einweihung an.

Architekt Thomas Buchler erklärte, dass die Germanus-Kirche weiterhin der prägende Punkt des Kirchbergs bleibe. Er setze sich mit Leidenschaft für das neue Bauwerk ein.
(Paul Schleer, Badische Zeitung, 13. September 2011)

 

Montag, 12.September 2011

Spatenstich

Geplant- Genehmigt- Jetzt wird gebaut!

Spatenstich

Beim Spatenstich: der Kirchengemeinderat, Pfarrer Dr. Michael Hoffmann, Architekt Thomas Buchler, Ortsvorsteher Lutz Schmiedlin, Dekanin Bärbel Schäfer, Pastoralreferent Berthold Kessler.

Die Oberbadische Freitag, 24. Dezember 2010

Hoffmann hofft auf Start im März

Evangelisches Gemeindehaus Brombach: Baupläne stehen
/ In Nachhaltigkeit investiert

Lörrach-Brombach (dr). Auch wenn es in letzter Zeit um den Neubau des evangelischen Gemeindehauses Brombach recht ruhig geworden ist: Hinter den Kulissen wird gearbeitet.
Mit dem Einreichen des Bauantrages zu Beginn dieses Monats ist ein weiterer Schritt zur Verwirklichung des Gemeindezentrums auf dem Brombacher Kirchenhügel gemacht worden.

Die Stadt Lörrach hat eine zügige Bearbeitung in Aussicht gestellt. „Bei der Ausarbeitung der Baupläne war eine gewaltige Ingenieurleistung erforderlich“ sagte Gemeindepfarrer Dr. Michael Hoffmann im Gespräch mit unserer Zeitung. Denn das Bauamt der Landeskirche in Karlsruhe machte die energiesparende Bauweise des neuen Gemeindehauses zur Pflicht.
Da die Untersuchungen des Baugrundes bereits erfolgt sind sei sichergestellt, dass der preisgekrönte Entwurf des Architektenbüros Thoma.Lay.Buchler aus Todtnau auch verwirklicht werden
könne.

Jetzt kümmere man sich mit Hochdruck umdie Finanzierung, sagte Michael Hoffmann.
Seit Januar dieses Jahres sei das alte Gemeindehaus an der Ringstraße verkauft. Die verschiedenen kirchlichen Gruppen genössen derzeit Gastrecht in der Ortsteilbibliothek Brombach und im katholischen St. Michaelshaus, wofür die evangelische Kirchengemeinde sehr dankbar sei.

Pfarrer Michael Hoffmann mit BauplänenDie Arbeit rund um den Neubau sei ohne die Helfer im Gemeindeamt und dem Kirchengemeinderat - Sonja Ziegler, Sonja Brendel und Rolf Hecke - nicht denkbar, lobte Hoffmann.
Zeitgleichmit dem Neubau des Gemeindehauses soll das denkmalgeschützte Pfarrhaus energetisch von Grund auf saniert werden. Die Mittel dafür kommen direkt von der Landeskirche, die kirchliche Gebäude zur umweltbewussten Nachhaltigkeit in Stand setzt.

Mit Optimismus glaubt Michael Hoffman daran, dass bereits im März 2011 der erste Spatenstich zum neuen Gemeindehaus erfolgen kann.

 

 

 

Die Baupläne sind eingereicht - für Pfarrer Michael Hoffmann ein großer Schritt zum Gemeindezentrum.
Text + Foto von Herr Driesch

 

Musik und Wort 18. Dezember 2010

Musik und Wort zur Advents- und Weihnachtszeit

Evangelischer Kirchenchor Brombach

Zur einer Musikalischen Adventsandacht luden der Kirchenchor, unter der Leitung von
Beatrice Wygandt, und Pfarrer Michael Hoffmann auch dieses Jahr wieder in unsere Kirche ein.

Fotos des Kirchenchores

Badische Zeitung 13. Dezember 2009

Neubau wird in den Hang integriert

Die evangelische Kirchengemeinde Brombach möchte ein neues Gemeindehaus bauen und hat dafür einen sehr interessanten Entwurf vorliegen.

LÖRRACH-BROMBACH. Am Sonntag wurde der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs vorgestellt, der einen in die vorhandene Mauer und den Hang integrierten Baukörper direkt bei der Germanuskriche und neben dem Pfarrhaus vorschlägt.

Das neue Gemeindehaus soll für Aktivitäten der Gemeinde, für Feste und Jugendfeiern und für Kulturveranstaltungen der Kirche da sein. In der Planung sind zwei kleine Säle, einer mit 65, der andere mit 35 Quadratmetern enthalten, die vom Foyer aus getrennt erreichbar sind, aber auch zu einem großen Saal verbunden werden können. Auch das Foyer kann bei Bedarf dazugeschaltet werden.

Der Siegerentwurf, den Architekt Thomas Buchler aus Todtnau vorstellte, sieht einen Neubau vor, der sich in die Struktur der vorhandenen Stützmauer einfügt und direkt an das vorhandene Pfarrhaus anschließt. Der Zugang zum Gemeindehaus erfolgt ebenerdig vom Kirchplatz, von wo es ein halbes Geschoss nach unten geht. Dadurch erhält das Foyer eine Höhe von eineinhalb Geschossen und durch die großzügige Verglasung einen schönen Blick auf die Kirche. Die Säle sind auch zur anderen Seite großzügig verglast, so dass man das Gefühl bekommen soll, inmitten der Streuobstwiese zu sitzen. Die alte WC-Anlage wird abgerissen, eine neue ins Gemeindehaus integriert. Im unteren Geschoss sind ein Jugendraum mit eigenem Zugang zum Garten und das neue Pfarrbüro untergebracht. Die Fassadengestaltung wird sich an die vorhandene, aus Bruchsteinen bestehende Stützmauer anlehnen, sagte Architekt Buchler. Das Haus ist in sich barrierefrei. "Aber wir haben natürlich das Problem, dass die Kirche auf dem Berg steht", stellte Pfarrer Michael Hoffmann fest. Es gebe allerdings einen längeren Weg, über den man, in Verbindung mit dem Aufzug, den Kirchplatz auch erreichen könne. Befürchtungen der Anwohner, durch den Jugendraum könne es zu Lärmbelästigungen kommen, zerstreute der Pfarrer. Der Jugendraum werde ohnehin in erster Linie für Kindergottesdienste genutzt.

"Wir können kein Gemeindehaus bauen, das für die größten denkbaren Feste Platz bietet", stellte Pfarrer Hoffmann fest. Das jetzt geplante sei durch Eigenmittel, durch den Verkauf des Gemeindehauses in der Ringstraße und durch Zuschüsse der Landeskirche finanzierbar. Die Jury, die durch die Denkmalpflege gut beraten war, gebe hier zunächst eine Empfehlung ab, sagte Jürgen Schlechtendahl, stellvertretender Leiter des evangelischen Kirchenbauamtes Karlsruhe.

Vorstellung der Pläne für das neue GemeindehausJetzt müsse der Kirchengemeinderat beschließen, dann müsse der Plan in den Einzelheiten überarbeitet und eine genaue Kostenberechnung erstellt werden. Baubeginn könnte frühestens Ende 2010 sein, Schlechtendahl riet jedoch zu einer gründlicheren Planung. Realistisch sei ein Baubeginn im Frühjahr 2011 und die Fertigstellung Ende 2011/ Anfang 2012. 
(BZ vom 13.12.09/Thomas Loisl Mink)

 

 

 

Architekt Thomas Buchler, stellvertretender Leiter des evang. Kirchenbauamtes Karlsruhe Jürgen
Schlechtendahl, und Pfarrer Dr. Michael Hoffmann stellen die Pläne für das neue Gemeindehaus vor.
Foto: Alexander Ziegler

 

 

Fotos der Architektenvorschläge und Ansichten des Gewinnervorschlages
finden in unserer Fotogalerie

Badische Zeitung 3. September 2009

Zu Gast in der Kita nebenan

LÖRRACH-BROMBACH. Kindergärten in Lörrach haben in der Regel nicht einmal 30 Schließtage im Jahr. Das ist für berufstätige Eltern leichter zu handhaben als die vielen Schulferien – dennoch gibt es mitunter Bedarf, die Kinder während der Kindergartenferien unterzubringen. Oberbürgermeisterin Heute-Bluhm erkundigte sich gestern im Kindergarten Wunderfitz, wie das in Brombach geregelt ist.

Der evangelische Kindergarten in der Ortmattstraße kooperiert in den Ferien schon seit längerem mit dem Gemeindekindergarten Hellbergstraße, erläuterte die Leiterin Carola Bößwetter. Eine Woche lang sind beide zu, für je zwei Wochen können Kinder aus der einen die andere Einrichtung besuchen. Es seien keine Massen, die das annehmen, sagt die Kita-Leiterin. Sie hat im Moment drei "Gastkinder" da, im letzten Sommer waren es fünf, in den Herbstferien auch schon mal nur eines. Den Gemeindekindergarten besucht im Wechsel eine ähnlich überschaubare Gruppe aus dem "Wunderfitz". Nicht jedes Kind mache den Wechsel ohne weiteres mit, gerade für die unter Dreijährigen sei das oft schwierig. So stellen sich die Eltern mit ihren Urlaubszeiten auf die Kindergartenferien ein. Carola Bößwetter ist nicht traurig darüber, dass die Kinder nicht in größerer Zahl zu Gast sind – hat sie doch knapp 50 "eigene" Kinder auf dem Gelände, dazu jene, die sich neu eingewöhnen und die Schulabgänger, die bis zum ersten Schultag hier betreut werden. In jedem Fall sei die Ferienkooperation eine gute Sache, die die Stadt unterstütze, sagte die Oberbürgermeisterin: "Wir machen große Anstrengungen, das Angebot zu verbessern".
Seit einem Jahr wird im Kindergarten Wunderfitz auch eine Ganztagsgruppe angeboten. Zunächst, sagt Carola Bößwetter, war die Begeisterung groß, dann aber wurden nur vier Kinder fest angemeldet. Die Wirtschaftskrise habe den einen oder anderen den Arbeitsplatz gekostet, da ist der Ganztagsplatz nicht nötig – und finanziell nicht drin. Mit 240 Euro ist der Beitrag hier im Vergleich zu anderen Ganztagseinrichtungen freilich moderat.
Die Erfahrung zeige aber auch, dass jedes neue Angebot seine Anlaufzeit brauche, gab Fachbereichsleiter Thomas Wipf zu bedenken. Dies sei auch beim Mittagstisch so gewesen, bestätigte Carola Bößwetter. Der werde nach zögerlichem Beginn inzwischen gut angenommen.
(BZ vom 3.9.2009/ Sabine Ehrentreich)

Foto: Thomas Wipf (Fachbereich Jugend/Schule/Sport) und Oberbürgermeisterin Heute-Bluhm (rechts) sprachen gestern mit Carola Bößwetter, Leiterin des Brombacher Kindergartens Wunderfitz, über die Erfahrungen mit der Ferienbetreuung. | Foto: Privat

 

Badische Zeitung 24. März 2009

"Kinder denken anders"

LÖRRACH-BROMBACH. Mit einem "Tag der offenen Tür" und Festakt feierte der Kindergarten "Wunderfitz" in der Ortmattstraße, dessen Träger die Evangelischen Kirchengemeinde Brombach ist, am Sonntag sein 40-jähriges Bestehen. Insgesamt können die Kindergärten in Brombach auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurückblicken. 
Im Jahre 1854 war es der Initiative des Pfarrers Karl Friedrich Ledderhose zu verdanken, dass die erste Kleinkinderschule unter kommunaler Verwaltung geschaffen wurde. Damals arbeiteten vielfach beide Elternteile in der Landwirtschaft oder in der Fabrik und hatten Entlastung nötig. Im Jahre 1882 gründete die Firma Großmann eine Betriebskinderschule, die im 1934 aufgelöst wurde. Von 1926 an gab es dann den Gemeindekindergarten in der Hellbergstraße, er ist bis heute der einzige städtische Kindergarten. Im immer größer werdenden Brombach stieg der Bedarf an Kindergartenplätzen. So wurde 1968 auf Initiative von Pfarrer Hans Ahles von der evangelischen Kirchengemeinde Brombach der Kindergarten in der Feldbergstraße, heute Ortmattstraße, eröffnet. Seit dem Übergang ins neue Jahrtausend heißt er Evangelischer Kindergarten "Wunderfitz".
Der Kindergarten "Wunderfitz" wird seit gut einem Jahr geleitet von Carola Bößwetter, Nachfolgerin der langjährigen Leiterin Gudrun Winter, zusammen mit sieben Erzieherinnen. Dazu kommen eine Auszubildende, eine Haushaltshilfe, zwei Putzfrauen und ein Hausmeister. Derzeit werden 55 Kinder in drei Gruppen betreut. Seit September 2008 werden Kinder von zwei Jahren an aufgenommen. Zu den Angeboten zählen: Ganztagsbetreuung, Mittagstisch, Integration von Kindern mit Behinderung, Sprachförderung, musikalische Früherziehung durch die Musikschule, kunst- und museumspädagogische Projekte sowie Ferienbetreuung.


Foto: Alexander Ziegler

Den Festakt mit Andacht eröffnete Pfarrer Michael Hoffmann. 40 Jahre evangelischer Kindergarten Brombach sei eine biblische Zahl. Es gehe um die Begleitung der Kinder, um die Begegnung mit biblischen Geschichten. Es gelte, Toleranz zu fördern und zu fordern. Ein Kind denke anders und handele anders als ein Erwachsener, betonte Andreas Teschner, Fachberater des Diakonischen Werks. Ein Kind befinde sich in der Entwicklung und sei Gefahren ausgesetzt. Dazu müssten die Erzieherinnen im Spiel Hilfe geben.

Fachbereichsleiter Thomas Wipf (Jugend, Schule, Sport) von der Stadt Lörrach überbrachte die Grüße von Oberbürgermeisterin Heute-Bluhm und Bürgermeisterin Marion Dammann. Im vergangenen Jahr mit der Einführung der Ganztagsbetreuung sei eine gute Entscheidung getroffen worden, sagte Wipf. Inzwischen gebe es einen Wettbewerb unter den Kindergärten in Lörrach. Die Grüße des Brombacher Ortsvorstehers überbrachte dessen Stellvertreterin Doris Jaenisch, die Kindergartenleiterin Carola Bößwetter und ihrem Erzieherinnenteam für die segensreiche Tätigkeit zur Entlastung der Mütter und Väter dankte. Zum Festakt spielten die Kindergartenkinder mit Begeisterung das Spiel "Zeitreise".

Mit Mittagessen im Zelt, Kinderschminken, Tonwerkstatt mit Jorgos Surkat, Aufführungen der Musikschulkinder, dem Zauberer Jürgen Wagner und dem Besuch des Clowns gab es für alle Kinder, Eltern und Großeltern reichhaltig Unterhaltung bei schönstem Frühlingswetter.
(BZ vom 24.3.2009/ Paul Schleer)

 

Badische Zeitung 24. Dezember 2008

"Niemand, der sich aufmacht, kommt zu spät"

Mit Weihnachtsliedern und Bibelworten stimmten der evangelische Kirchenchor Brombach und Pfarrer Hoffmann auf Weihnachten ein.

LÖRRACH-BROMBACH. Zur musikalischen Adventsandacht luden der evangelische Kirchenchor Brombach, ein kleines Streicherensemble und Pfarrer Michael Hoffmann. Mit Weihnachtsliedern und Bibelworten ließen sie die Weihnachtsbotschaft lebendig werden. Schon seit vielen Jahren lade der Kirchenchor unter dem Motto "Musik und Wort" zu dieser Andacht und stoße damit auf großes Interesse, berichtete Chorleiterin Beatrice Wygand. Auch diesmal füllten zahlreiche Menschen die Kirche.
Ernst und getragen begann der Chor die Feier mit dem bekannten Kirchenlied "Es kommt ein Schiff, geladen". Patricia Scrocco und Walter Kösters begleiteten den Chor auf der Violine und Michaela Bongartz auf dem Cello mit einfachen, klaren Harmonien: Sie griffen die gesungene Melodie auf, verliehen dem Chorklang mit ihrer schnörkellosen Begleitung zusätzlich Fülle. Der Chor besang die Nacht im Stall von Bethlehem mit meist wenig bekannten Liedern aus Deutschland,  England, Jugoslawien und Russland. Fröhliche Lieder waren dabei wie das jugoslawische Hirtenlied mit der tanzenden Melodie. Oder das lebhafte  "Bethlehem, du schöne Stadt". Oft waren die drei Stimmen des Chors parallel geführt und die Musik berührte gerade durch diese Einfachheit. Dann wieder sangen sie in lebhaftem Wechsel. Zu einem dichten Klangteppich verwoben sich die Stimmen des kleinen Chors, als die Männer getragen "Nun kommt der Heiden Heiland" anstimmten und die Frauen das Lied "Es kommt ein Schiff geladen" darüber sangen. Mit zwei heiter-beschwingten Terzetten erfreuten die Musiker die Zuhörer.
Advent stehe für Hoffnung auf eine gerechte Welt und für die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben, sagte Pfarrer Michael Hoffmann. Advent stehe auch für die Bewegung hin zum Stall von Bethlehem und für die Erfüllung dieser Sehnsüchte: "Niemand, der sich dorthin aufmacht, kommt zu spät, denn Gott wartet."
Festlich hießen Sänger und Musiker zum Schluss das heilige Kind willkommen: Als sie das Lied "Uns ist ein Kind geboren" des Komponisten J. A. Rosenschmidt anstimmten, strahlten die Sopranstimmen auf, Chor und Streicher füllten die Kirche mit ihrem schönen Klang.
(BZ vom 24.12.2009/ Regine Ounas-Kräusel)